thick paper qing bing 2003 - eot
ein milder alter gereifter sheng, der nach 2 aufwachrunden langsam geschmack entwickelt. sanfte mostanteile mischen sich mit solider fruchtigkeit sowie einem erfreulich gut ausgebauten bitteren körper.
ein milder alter gereifter sheng, der nach 2 aufwachrunden langsam geschmack entwickelt. sanfte mostanteile mischen sich mit solider fruchtigkeit sowie einem erfreulich gut ausgebauten bitteren körper.
der tee riecht direkt erstmal nach trockener erde und reifung. braucht danach etwas zum aufwachen, ich verlängere etwas die zeit und da zeigen sich eine schöne bittere note die sich bequem in eine leichte süße umwandelt. im hintergrund ist noch ein alterungsgeschmack den ich nicht direkt zuordnen kann, kein feuchter keller, vielleicht eher etwas von staubigen büchern? die zunge britzelt etwas während die verschiedenen geschmacksanteile darauf herumwirbeln. kein sehr wilder tanz aber interessant zu verfolgen; passend dazu schiebt auch ein entspannendes cha-qi durch mein gehirn - kann aber auch die späte stunde sein.
nachtrag: definitiv schöne alterung, im ersten aufguss fast schon etwas richtung shu, danach aber wird klar das der tee nie zu lange nass herumlag. etwas adstringent, mit schöner verbleibender süßnote. passt extrem gut nach einer würzigen, deftigen suppe.
hmm betelnuss und feuchte kellerräume. genauso geht es auch im geschmack weiter, leicht und erfrischend dabei wärmend und ruhe verströmend. sehr passend um den übergang in den herbst einzuleiten.
https://www.puerhguy.com/shop/zhongcha-cnnp-kunming/2007-zhongcha-ft07-01-purple-buds
hmm der tee hat für mich, zumindest heute, zu starke saure obertöne die das geschmacksbild überdecken. wenn die säure verflogen ist, bleibt etwas süße im mund zurück aber nicht gerade genußfördernd.